Lotusblume und Nano-Partikel
Sie sind klein, sehr, sehr klein sogar,
aber sie haben es in sich:
Nano-Partikel sind die Materialien der Zukunft!
Ihr Geheimnis: Sie haben völlig andere Stoffeigenschaften als Teilchen, die man mit bloßem Auge oder einem gewöhnlichen Mikroskop noch
erkennen kann. Diese speziellen Eigenschaften wurden bei der Entwicklung von
nanotol®
genutzt. Makroskopisch betrachtet wird die versiegelte Oberfläche
fühlbar glatter, mikroskopisch sieht man das auf der Oberfläche liegende Netz aus Nano-Polymeren, dass sich an sog. Andockstellen fest mit der Oberfläche verbunden hat.
Nano-Polymere sind Ketten aus Nano-Partikeln:
Lotuseffekt
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Nano-Partikel sind nur wenige Millionstel Millimeter groß. Eine Blattlaus
aber auch ein Bakterium sind dagegen
wahre Giganten. Viele Stoffeigenschaften eines Feststoffes sind nicht mehr zu beobachten, wenn man ein einzelnes Atom betrachtet, sondern treten erst in einem größeren
Atomverband auf.
Lotuseffekt
Nanoteilchen unter dem Mikroskop:
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Lotuseffekt live |
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Nano-Partikel bestehen nur aus relativ wenigen Atomen, deswegen nehmen sie eine Art
Zwischenstellung zwischen einem einzelnen Atom und einem normalen Feststoff ein.
Sie haben z.B. eine enorm große Oberfläche im Verhältnis zu ihrem Volumen. Der Brechungsindex weicht stark vom Gewohnten ab, Härte, Zähigkeit, Flexibilität und ihr
Verhalten gegenüber Wasser werden von Molekül-verbänden im Nanometerbereich bestimmt.
Lotuseffekt
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Durch den Einsatz solcher Nano-Partikel und Nano-Polymeren wurde
nanotol®
entwickelt,
eine hydrophobe (Wasser abweisende), lipophobe (Fett abweisende) und oleophobe (Öl abweisend) Versiegelung,
die den behandelten Materialien eine spezielle Schmutz abweisende und selbst reinigende Oberfläche verleiht.
Durch pures Wasser kann der auf der Oberfläche liegende Schmutz, ob Staub, Fett oder Öl entfernt werden.
Dies geht weit über den bisher gekannten Lotuseffekt hinaus.

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In der Natur gibt es auch selbst reinigende Oberflächen, z.B. bei der Lotusblume
Ihr Blätter sind immer sauber, denn sie verfügt über einen eingebauten
Selbstreinigungsmechanismus, den man Lotuseffekt nennt, weil er bei der Lotusblume zuerst entdeckt wurde.
Auf den Blättern der indischen Lotusblume bildet das Regenwasser runde Perlen, die
schon bei geringer Neigung des Blattes abrollen und dabei Staub und Ruß mit aufnehmen und entfernen. Dadurch bleibt die Blattoberfläche
der Lotusblume sauber und ist nach einem
Regenschauer sofort trocken.
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Sie möchten es noch genauer wissen? |
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